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GRUNDOBURST - Starke Typen

Prospekt

Beim statischen Berstlining-Verfahren hat sich das GRUNDOBURST-System besonders bewährt. 5 Gerätetypen in verschiedenen Leistungsklassen werden angeboten. Das GRUNDOBURST-System besteht aus der Lafette, der Hydraulikantriebsstation, dem QuickLock-Berstgestänge und dem Berstwerkzeug. GRUNDOBURST ist sehr leicht zu installieren und zu bedienen. Dementsprechend gering sind die Rüstzeiten. Je nach Einsatzbedingungen können bis 200 m Länge am Tag erneuert werden.

 

 

 

1 = Führungskaliber mit anhängendem 
      QuickLock-Berstgestänge
2 = Abstützplatte
3 = Teleskopstreben
4 = Trittfläche für Bedienungsmann
5 = Bedienpult
6 = Fußbedienung
7 = Hydraulikstation

 

Die Lafette ist teleskopierbar und kann in der Länge von 1,20 m auf 1,90 m zur Abstützung vorn an der Grubenwand ausgefahren werden. Durch die gute Fixierung der Lafette ist eine sichere Führung der Gestänge gegeben. Da der Bedienungsmann auf dem Gerät steht und nicht daneben, ist nur eine Grubenbreite von 60 cm erforderlich. Geschickterweise wird die Startgrube auf halber Länge zwischen zwei Zielgruben installiert, so dass aus einer Grube in zwei fluchtende Richtungen gearbeitet werden kann, ohne das die Position der Lafette verändert werden muss. Das in die 1. Haltung eingeschobene QuickLock-Berstgestänge wird beim Rückzug und Einzug des Neurohres ohne Demontage durch die Lafette in die gegenüberliegende Haltung geschoben.

 

 

Dadurch erspart man sich einen weiteren Arbeitsgang und es können leicht Längen von über 200 m bewältigt werden. Abzweige erfordern Zwischengruben. Leichte Bögen der Altleitung können durch das "gelenkige" QuickLock-Berstgestänge mitgefahren werden.

 

    

 

Das leiterförmige QuickLock-Berstgestänge wird nicht miteinander verschraubt sondern schub- und zugstabil eingeklinkt. Das hat den Vorteil einer enormen Zeitersparnis von mehr als 40%; denn der Vorschub bzw. Einzug wird dabei nicht unterbrochen. Im Gegensatz zu den 70 cm langen QuickLock-Berststangen erfordert das Verschrauben und Lösen von runden Schraubgestängen viel Zeit. Außerdem können die Kräfte nicht sicher übertragen werden und die vielen Schraubvorgänge bedingen einen hohen Verschleiß. Desweiteren verschmutzen die Gewinde.
 

 

Zur Überwindung von Hindernissen in der Altleitung steht je nach Typ eine Schubkraft von 275 bis 1760 kN und eine Zugkraft von 400 bis 2550 kN zur Verfügung. Das Einschieben und Zurückziehen des Gestänges kann von Handbetrieb auf Automatikbetrieb umgestellt werden. Das erspart Zeit und den zweiten Bedienungsmann.

Nach dem Einschub der Gestänge erfolgt mit dem Rohreinzug der Berstvorgang. In der Zielgrube wird der Führungskaliber gegen ein Schneidwerkzeug mit Aufweitkopf und anhängendem Neurohr ausgetauscht. Ein Gelenkstück erleichtert das Ankoppeln des Rohrstranges und führt denselben im gewünschten Radius. Erst beim Zurückziehen der Gestänge wird das Altrohr durch das vorlaufende Schneidwerkzeug bzw. durch den Berstkopf (für spröde Altrohrmaterialien) zerstört. Die unmittelbar folgende Aufweitung verdrängt die Scherben des Altrohres, weitet das Bohrloch auf und glättet den Bohrkanal. Um die spätere Rohrmontage zu erleichtern, kann das Rollenmesser und der Aufweitkopf mit dem Rohr durch den Rahmen der Lafette bis in die Grube gezogen werden. Das Rohr kann direkt vom Ringbund, als zusammengeschweißter Rohrstrang oder als Kurzrohr eingezogen werden.

 

Die Vorzüge im Überblick:

  • in sensiblen Bereichen ohne dynamische Beanspruchung des Bodens einsetzbar
  • eine Maschine für Leitungen ab DN 50
  • auch für die Erneuerung von Stahlrohren und duktilen Gussrohren geeignet
  • gelenkiges QuickLock-Berstgestänge
  • keine zeitaufwendige Verschraubung des Gestänges sondern einfacher KLINK-Verschluss, d. h. auch kein verschmutzungsanfälliges Gewinde
  • formschlüssige Schub- und Zugverbindung
  • hohe Schub- und Zugkräfte
  • sehr einfache Bedienung (nur 2 Personen erforderlich)
  • kurze Rüstzeiten - leichte Installation
  • Tagesleistung 150 - 200 m (je nach Einsatzbedingungen)
  • einfachste Transportmöglichkeit auf einem kleinen LKW, erlaubt die gleichzeitige Mitnahme des PE-Rohrbundanhängers
  • PE-Rohre können verschmutzungsfrei von der Trommel eingezogen werden

 

Erneuerung von Druckleitungen

Beim Zurückziehen der Gestänge wird das Altrohr durch das vorlaufende Schneidwerkzeug geschnitten. Der folgende Aufweitkonus verdrängt das aufgeschnittene Altrohr bzw. die Scherben, weitet das Bohrloch auf, glättet und verdichtet den Rohrkanal. Um die spätere Werkzeugbergung zu erleichtern, können das Rollenmesser und der Aufweitkonus mit dem Rohr durch den Rahmen der Lafette bis in die Grube gezogen werden. Das Rohr wird direkt vom Rohrbundwagen oder als zusammengeschweißter Rohrstrang eingezogen.

 

Jede Maschine ist nur so gut wie ihr Werkzeug

Beim Einschubvorgang führt sich das Gestänge im Altrohr. Hilfreich ist dabei der birnenförmige (verlängerbare) Führungsdorn, der nicht anecken kann. Zur Überwindung von Hindernissen ist eine ausreichende Schubkraft vorhanden.

Je nach zu berstendem Rohrwerkstoff sind unterschiedliche Schneid- und Berstwerkzeuge notwendig. Spröde Materialien (Beton, Steinzeug, Faserzement oder Asbestzement) können mit einfachen Berst- und Aufweithülsen leicht in Bruchstücke zerstört und verdrängt werden. Stahl-, duktile Grauguss- und Kunststoffleitungen benötigen eine spezielle Messertechnik, die die Altleitungen aufschneiden und aufweiten und dabei auch in der Lage sind, Muffen und Reparaturschellen zu zerstören. Durch die spezielle Messerkonstruktion wird eine optimale Schneidgeometrie erzielt. Es kann mit einer deutlich geringeren Zugkraft geschnitten werden. Mit der Aufweitung wird das Altrohr in das umgebende Erdreich des Altrohrkanals verdrängt und schafft somit Platz für das Neurohr. Die Aufweitung / Spreiznippel gibt es für alle gängigen Rohrdurchmesser.

 

... Spezifisches

  • je nach Rohrwerkstoff zuverlässige auf den GRUNDOBURST abgestimmte Berst- und Schneidtechnik mit optimaler Schneidgeometrie
  • leichtes Handling / Montage durch Gelenkstücke
  • hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandard
  • hohe Systemsicherheit
     
 



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