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Ramme hilft bei Pipelinebau

Zunächst mutet es wie ein Durchschnittsauftrag an: die Verlegung einer 32 km langen Gaspipeline zwischen den Dörfern Esveld und Angerlo im Osten der Niederlande. Nichts wäre jedoch weniger wahr. Das Nacap-Team sieht sich vor Ort vor eine Reihe von ansehnlichen Herausforderungen gestellt.

„Die Strecke ist schwierig wegen der vielen Überquerungen, die wir meistern müssen. Das größte Problem ist jedoch, dass die R-Monate wieder angefangen haben. Der Winter ist nicht gerade der ideale Zeitraum für Arbeiten in einem Gelände voller Wasser und Flusslehm. Das Wetter ist schlecht und der Boden wird schwer“, sagt Projektleiter Harry Smit. Mitte Mai 2010 wurde mit den oberirdischen Vorbereitungsarbeiten für die Trasse, die zur neuen Nord-Süd-Route der Gasunie gehört, begonnen. Die Trasse verläuft entlang einem bestehenden Gaskorridor. Mitte September wurde die Genehmigung für den Grundwasserentzug abgegeben, so dass mit dem Aushub des Grabens begonnen werden konnte. Insgesamt müssen schätzungsweise 14 Millionen Kubikmeter Grundwasser abgepumpt werden.

Ökologische Hauptstruktur
Die Trasse für die Pipeline führt durch eine ökologische Hauptstruktur. Darum war während der Wachstumssaison Umsicht geboten. Kurz davor musste Rücksicht auf die Brutsaison genommen werden. Zudem wurde während der Vorbereitungsphase nach explosiven Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht und archäologische Forschung betrieben. „Wir mussten vier HDD-Bohrungen vorverlegen, da wir nach Mitte Oktober aufgrund der Sturmsaison und der Hochwassergefahr nicht mehr an Hochwasserschutzanlagen arbeiten dürfen“, meint Harry Smit. Die Bohrungen verlaufen unterhalb der Oude IJssel, des Stromkanals von Hackfort, des Twentekanals und der Eisenbahnstrecke Zutphen-Hengelo. Die HDD -Bohrungen sind nicht die einzigen Bohrungen, die auf dieser Strecke erforderlich sind. Auf dem Programm stehen ferner acht Schildbohrungen, von denen eine unter einem Sportkomplex hindurch verläuft, eine Unterbohrung der Bahngleise zwischen Zutphen und Winterswijk und 45 Raketenbohrungen unter Straßen.

Sicherheit hat Priorität
Harry Smit: „Die allergrößte Herausforderung bei diesem Projekt ist jedoch, sicherzustellen, dass alle Beteiligten am Abend wohlbehalten heimwärts kehren. Für diese Sicherheit sind in erster Linie die Arbeiter selbst verantwortlich. Sie müssen bei der Ausführung ihrer Arbeit immer ihren Verstand gebrauchen. Wir stellen die erforderlichen Hilfsmittel zur Verfügung. Sicherheit steht bei jeder Arbeitsbesprechung an erster Stelle auf der Tagesordnung. Auch Subunternehmer beziehen wir in diesem Zusammenhang mit ein. Zum Glück verläuft alles gut. Bisher hat es noch keine unfallbedingten Ausfallzeiten gegeben.“

Quelle: NACAP Connect Dezember 2010


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